Netzwerk-Management

Die Anforderungen an Firmen-Netzwerke werden immer umfangreicher. Immer mehr Dienste müssen über ein und dasselbe Netzwerk bereitgestellt werden. Dementsprechend wird auch die gesamte IT-Infrastruktur komplexer. Umso wichtiger ist es, im täglichen Betrieb die Übersicht zu behalten und über eine verlässliche und strukturierte Dokumentation zu verfügen. Das Problem: Selbst bei kleinen Netzwerken stößt man sehr schnell an die Grenzen dessen, was "händisch" noch zu bewältigen ist.
Ein gutes Netzwerk-Management-System muss aus unserer Sicht fünf wesentliche Aufgabenfelder abdecken.
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Zentrale Informationsbereitstellung
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Früherkennung von Problemen
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Proaktives Fehlermanagement
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Firmware-Management
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Zentrales Konfigurations-Management
Zentrale Informationsbereitstellung
Die wichtigste Aufgabe ist allgemein die Bereitstellung von Informationen über den Zustand der IT-Infrastruktur an einer zentralen Stelle. Die redundante Datenhaltung wird somit verhindert und die zur Verfügung stehenden Daten sind stets auf einem einheitlichen Stand.
Die zentrale Übersicht ermöglicht ein komfortables Rechtemanagement, da Zugriffsrechte auf bestimmte Informationen nur an einer zentralen Stelle gepflegt werden. Darüber hinaus wird durch den Wegfall des Umschaltens zwischen verschiedenen Applikationen allgemein eine höhere Effizienz erzielt.
Man erhält buchstäblich alle relevanten Informationen auf einen Blick. Wichtig an dieser Stelle ist, dass bei der Implementierung eines Management-Systems bereits entschieden wird, was und wie gemessen wird. Nur so kann verhindert werden, dass die Übersichtlichkeit darunter leidet, weil zu viele unrelevante Daten gesammelt werden.

Früherkennung von Problemen
Die kontinuierliche Datenanalyse im Netzwerk mit intelligenten Sensoren ermöglicht einen Echtzeiteinblick in das System. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass mögliche Gefahren frühzeitig erkannt und lokalisiert werden können.
Proaktives Fehlermanagement
Die bereits erwähnte Früherkennung ist die Basis für ein proaktives Störungsmanagement. Proaktiv deshalb, da Probleme durch die frühe Identifizierung behoben werden können, bevor diese Auswirkungen auf die Leistung oder Verfügbarkeit Ihrer kritischen Systeme und Applikationen haben.
Firmware-Management
Eine Kette ist nur so stabil wie ihr schwächstes Glied. In komplexen IT-Umgebungen treten sehr häufig Fehler und Sicherheitslücken auf, die durch Firmware-Updates behoben werden. Es ist daher sehr wichtig, die Verwaltung der Firmware-Revisionen zentral und einheitlich zu erledigen. Nur so ist sichergestellt, dass alle Geräte einen identischen und aktuellen Software-Stand haben.
Zentrales Konfigurations-Management
Ähnlich wie mit den Firmware-Revisionen verhält es sich auch mit Konfigurationsdateien. Viele Sicherheitsfeatures müssen auf jedem Gerät aufwändig konfiguriert werden. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Parameter überall gleich konfiguriert werden und so sichergestellt ist, dass die Features auch auf jedem Gerät ordnungsgemäß aktiviert sind.
Ein weiterer Aspekt des zentralen Konfigurations-Managements ist die Dokumentation. So ist sichergestellt, dass jederzeit nachvollzogen werden kann, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt Änderungen an einer Konfiguration vorgenommen hat und vor allem was geändert wurde.